Logo Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen
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    22 meteoDer Wahlkurs Meteorologie und Klimatologie untersuchte in der letzten Zeit Starkregenereignisse und die auslösenden Wetterlagen. Auf einer Exkursion am 24.3.22 im Bereich des Rathausplatzes konnten sich die Schülerinnen und Schüler die gerade abgeschlossenen Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz ansehen und die vielen Parameter, die hier beachtet werden müssen, nachvollziehen. Denn der Gewässerschutz, das Ortsbild, die Eigentumsverhältnisse usw. sind neben dem optimalen Hochwasserschutz zu berücksichtigen.

    Martin Neumann

    2021 Latein1Am 13.10.2021 besuchte unsere Lateinklasse 7ab das Werdenfels Museum in Partenkirchen voller Freude und wir tauchten in die römische Welt ein. Uns wurde die Ausrüstung eines römischen Legionärs gezeigt, wir erfuhren einiges über seine Bekleidung und tägliche Marschstrecken und wir probierten „die sehr leckere, römische Limonade“ (Wasser mit Essig). Dann bekamen wir eine interessante Führung durch die Ausstellung.

    2019 Geo1Wir starteten am Dienstag Nachmittag am Alpspix zu unserer genialen Spezial-Geologie-Exkursion. Dort erklärte uns Herr Neumann das ehemalige Bergbaugelände und die dazugehörigen Knappenhäuser im Höllental. Die meist geförderten Bodenschätze waren damals Eisen, Zinn, Blei und Molybdän. Die Knappenhäuser heißen übrigens wegen der Knappen, also den Bergleuten, so, wie sie heißen. Die Hauptgesteinsform im Gebirge zwischen der Partenkirchner Dreitorspitze und der Zugspitze ist der stark verdichtete Wettersteinkalk. Durch die glaziale Erosion in den vergangenen Eiszeiten wurde er so bearbeitet und abgeräumt, wie er heute vorzufinden ist. In den Gipfelbereichen und Karen befanden sich übrigens um 1850 auch noch einige kleine Gletscher. Die vielen Rillen, Platten und Kamine im Fels, welche traumhaft zum Klettern sind, wurden durch die glaziale Erosion in Kombination mit der Verwitterung durch Kalklösung hervorgerufen.
    Am 19.12.19 fuhren wir, die beiden Kunstkurse der Q11, unter Aufsicht des Kunstlehrers I. Schmidt und des Religionslehrers M. Menzel in die Alte Pinakothek München. Beim Betreten des Gebäudes fallen zunächst besonders die klaren, weiten Treppenaufgänge auf, deren Form an der Antike orientiert ist. Die Werke der Künstler selbst lassen sich in schlossbauähnlichen, aneinandergereihten Räumen bestaunen, wobei die bedeutendsten Gemälde an den Enden der weitläufigen Gänge besonders zur Geltung kommen. Aufgeteilt in zwei Gruppen erhielten wir dann eine Führung durch das bemerkenswerte Gebäude der Pinakothek, die bei Eröffnung im Herbst 1836 den größten Museumsbau der Welt darstellte und die größte Sammlung der Werke Albrecht Dürers beherbergt.
    Im Rahmen der Führung hatten wir auch die Möglichkeit uns zahlreiche Werke von weiteren weltbekannten Künstlern wie François Boucher, Peter Paul Rubens, Rembrandt und Lucas Cranach anzusehen und bekamen auch genauere Informationen zu Entstehungsgeschichte, Arbeitsweisen, Zeichentechniken und Interpretation der Gemälde.
    2019 BGD5Im Sommer 2007 eröffnete in Berchtesgaden eines der weltweit innovativsten Erlebniszentren des Salzabbaus, dass wir am 17. September im Rahmen des Geologie-Kurses mit der Q12 des Werdenfels-Gymnasiums besuchten.
    Als wir nach 3 Stunden Fahrt endlich angekommen waren, wurden wir mit dunkelblauen Overalls eingekleidet, um unsere Alltagskleidung nicht zu beschmutzen. Anschließend fuhren wir ca. 600 Meter durch einen dünnen und schmalen Tunnel direkt ins Innere des Salzbergwerkes. Die erste Station unserer Führung war ein großer Hohlraum mit technischer Ausstattung, wo uns Schülern und einer russischen Touristengruppe per Lasershow demonstriert wurde, wie der Vorgang beim Abbau von Salz abläuft. Nachdem unser Führer in seinem gewöhnungsbedürftigen Dialekt erneut erklärt hatte, wie der Vorgang vonstatten geht, durften wir die 36 Meter lange Bergmannsrutsche weiter in die Tiefe rutschen, wo unsere Führung weiterging. Der nächste Raum war eine für Kaiser Franz errichtete Salzkathedrale, wo eine 50kg schwere Lampe aus Halit (Salzstein) an der Decke hängt. Außerdem konnten wir verschiedenfarbige Salzkristalle (rot= Eisen; schwarz= Anhydrit; gelb= Magnesium) betrachten. Weiter ging es an Gedenkorte früherer Salzgewinnung und in Räume, in denen spezifische Werkzeuge und Bohrmaschinen, die für den Salzabbau von Nöten sind, zur Schau gestellt werden. Gegen Ende unserer einstündigen Führung durch den feuchten Berg gelangen wir, wieder durch eine Rutsche, zum 150 Meter tief gelegenen Spiegelsee. Mit einem Floß überquerten wir den mit Sole gefüllten Hohlraum, während Musik und Lichtkomposition unsere Augen und Ohren fesselten. Daraufhin konnten wir die Sole, also das 26,5%-salzhaltige Wasser, probieren (wer wollte).
    Mit einem Schrägaufzug fuhren zu dem kleinen Zug zurück, der uns anschließend wieder ans Tageslicht brachte. Da wir zwei Gruppen waren, konnten wir nun in das Salzlabor gehen, während die andere Gruppe der Schülerakademie jetzt die Führung durch das Salzbergwerk bekam.
    Im Salzlabor konnten wir jeweils zu dritt oder zu viert sechs verschiedene Versuche in Bezug auf das Salz machen. Bei einem der Versuche hatten wir zwei Bechergläser, eines gefüllt mit Eis, das andere gefüllt mit Wasser. Im Verlauf des Versuches sollten wir jeweils einen kleinen Löffel Salz in das Becherglas geben und unsere Beobachtungen notieren. Vor dem Hinzufügen des Salzes hatte das Wasser eine Temperatur von 21,5°C und das Eis eine Temperatur von 0,0°C. Nach dem Hinzufügen maßen wir beim Wasser einen Wert von 21,2°C. Der Wert des Eises war -6,0°C und fiel in kurzer Zeit sogar auf -14°C.
    Das Salzlabor und die Schatzkammer machen den Besucher mit dem Wesen des Salzes, seiner Geschichte und seiner für den Menschen und das Leben unverzichtbaren Fülle von Funktionen vertraut. Darüber hinaus werden im Salzlabor Fragen zum gesamten Salz-Spektrum spielerisch und in einer Fülle von Sprachen beantwortet.
    Nach gut drei Stunden Aufenthalt traten wir gutgelaunt wieder die Heimreise in das schöne Werdenfelser Land an.
    Katharina Helm, Florian Imminger, Daniel Türpitz

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