Juniorwahl 2018 zur Landtagswahl in Bayern am Werdenfels-Gymnasium

Das Werdenfels-Gymnasium nahm zusammen mit 636 Schulen und 115.000 SchülerInnen landesweit an der Juniorwahl 2018 teil, ein Projekt, dass von der Bundeszentrale für politische Bildung angeboten wird, um die Jugendlichen als künftige Wähler für die Mitwirkung an politischen Entscheidungsprozessen zu motivieren. Am WG konnten alle SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufe sowie die Q11 und die Q12 an der simulierten Landtagswahl teilnehmen. Am Donnerstag, 11. Oktober und Freitag, 12. Oktober 2018 wurde die Wahl mit den Jugendlichen durchgeführt und die Wahlbeteiligung lag im Vergleich zur landesweiten Juniorwahl (85,8%) etwas höher (86,2%). Das Ergebnis der „Werdenfels-Wahl“ wurde am Montag nach der Landtagswahl in Bayern den Schülerinnen und Schülern bekanntgegeben. Es bestand dann in den einzelnen Klassen bzw. Kursen die Gelegenheit, über das Schulergebnis sowie über die Ergebnisse der landesweiten Juniorwahl und der Landtagswahl 2018 mit den Fachlehrern zu diskutieren, wovon die Jugendlichen reichlich Gebrauch machten.

Die Durchführung der Juniorwahl 2018 am Werdenfels-Gymnasium hat wieder einmal gezeigt, dass das politische Interesse von Jugendlichen gar nicht so gering scheint, wie dies immer wieder in der Öffentlichkeit kolportiert wird.

Ergebnisse:

Das Direktmandat im Wahlkreis hätte Hans Urban (GRÜNE) mit 139 von 238 abgegebenen Stimmen gewonnen. Den 2. Platz belegte Martin Bachhuber (CSU) mit 91 Stimmen. Auf den dritten Platz landete Fritz Haugg (FDP) mit 65 Stimmen.

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl 2018 (Addition von Erst-und Zweitstimme) brachte folgende prozentuale Verteilung der Stimmen:

GRÜNE 29,26%, CSU 19,16%, FDP 13,68%, SPD 8,84%, DIE PARTEI 5,89% und Freie Wähler mit 5,26%.

Die AfD wäre mit 2,32% nicht in den Bayerischen Landtag eingezogen! Dies gilt auch die LINKE (1,05%), die BP (4,42%), die ÖDP (1,26%), die PIRATEN (4,84%), und die Liste mut (2,74%). Die anderen Gruppierungen wie V-Partei, Humanisten, LKR und Tierschutzpartei kamen nicht über 1% der Stimmen.

Stefan Bues