Theater: Lockdown

2021 LockdownDas  Schuljahr 2020/21  am Werdenfels- Gymnasium war, wie allseits bekannt, von Wechsel- und Distanzunterricht, geprägt. Auch die Theater-AG konnte sich nur noch digital treffen. Die ursprünglich im Amphitheater des Michael Ende Parks geplante Aufführung im Rahmen des Kulturfestivals Gap.beinand „Das Gauklermärchen“ von Michael Ende, wurde gedanklich auf Eis gelegt. Nicht hingegen jedoch die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Charakteren des Stücks. Und so entstanden Textfragmente der Schülerinnen, die sich mit dem Phänomen „Corona“ an sich und den wilden Theorien der Corona-Verweigerer auseinandersetzten. So sehr die Gruppe auch bedauerte, dass wir in den Wechselunterricht nur mit Masken zusammenkommen konnten, so sehr respektierte sie die Entscheidungen  der Regierung und  wollten  ihrer Verwunderung gegenüber den so genannten Corona-Gegnern und Leugnern in ihren absurden Dialogen Ausdruck verleihen.
Es drängte sich der Gedanke auf, dass die lieb gewonnenen Charaktere des Gauklermärchens,  angereichert durch Charaktere, die in der Produktion des Vorjahres nur digital zur Geltung kamen- aus der Feder der Schüler diktiert- zu Wort kommen sollten. Die neu entstandene Eigenproduktion ermöglicht  auch eine Reminiszenz auf ZAMMA 2019, durch das Aufleben der Figuren von Cyrano, Roxane und Valvert aus dem Stück „Like my nose“. Integrieren konnten wir dann noch, sozusagen in letzter   Minute, die Akrobaten-Gruppe der AG „Bewegungskünste“ von Ingolf Schmitt, sodass auch ihre Darbietungen in unserem Stück zu sehen sein werden.
Zum Inhalt:
Da sitzen sie nun, Cyrano, Valvert, die Erzfeinde, Roxane, die  Angebetete, Angramain, die Spinne des  Bösen und die Veggi-Königin Coco. Auch andere Figuren aus den drei Stücken  „Das Gauklermärchen“ (Michael Ende), „Cyrano  de Bergerac“ (Edmond  Rostand) und „Schwein oder nicht Schwein“ (Eigenproduktion) verbindet ein gemeinsames Schicksal: Sie können nicht auf die Bühne. Werden nicht gesehen, können nicht ihre Rolle spielen. Da versteht es sich von selbst, dass deren Alltag förmlich nach Zoff schreit und sie alle eine Therapie in der Selbsthilfegruppe versuchen. Mit Erfolg? Seht selbst.
Hinweis zur Platzreservierung und zum Hygienekonzept vor Ort:
Wichtig für alle Zuschauer ist, dass wir im KURPARK PARTENKIRCHEN  (also gegenüber von der  Schnitzschule,  beim Richard  Strauß Institut, nicht zu verwechseln mit dem in Garmisch) spielen. Außerdem müssen sich die Zuschauer aufgrund der Hygienevorschriften per Mail oder direkt bei Frau Fleckenstein oder Herrn Schmitt Plätze sichern, sodass die Namen beim Einlass abgehakt und gegen Platzkarten eingetauscht werden können. Sofern noch Plätze vorhanden, können sich spontane Besucher am Eingang mit Namen und Anschrift registrieren. Bis zum Platz sollten Masken getragen werden, die am Platz abgenommen werden können.
  •  Einlass ist jeweils ab 15.30, sodass man sich noch ein Erfrischungsgetränk bei unserem Getränkehäuschen besorgen kann, bevor das Stück beginnt.
  • Bei der Reservierung sollte angegeben werden, wenn sich die Personen in einem Haushalt befinden, denn dann müssen sie nicht mit erweitertem Abstand Platz nehmen.
  • Dauer des Stücks, ca. 40 Minuten.

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