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Das P-Seminar Kunst des Schuljahres 2025/26 verfolgt unter dem Titel „Kunst-Hand-Werk“ das Ziel, an der Umsetzung eines eignen Objekts an der Schnittlinie zwischen Handwerk und Kunst zu arbeiten. Verschiedene Exkursionen dienten dazu, den Schülerinnen und Schülern konkrete Einblicke und Ansätze handwerklichen Arbeitens zu ermöglichen.
Zunächst besuchten sie am Samstag, den 22. November 2025, den Tag der offenen Tür der Schulen für Holz und Gestaltung. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, mit welch großem Aufwand und liebevoller Präzision hier die vielfältigen Formen und Möglichkeiten unterschiedlichster Handwerkstechniken präsentiert werden.
Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, stand ein Unterrichtsgang in das Werdenfels-Museum auf dem Programm. Das Konzept des Museums, die historischen Objekte der ständigen Ausstellung mit abwechselnd verschiedenen zeitgenössischen Kunstwerken in Beziehung zu setzen, regt immer wieder aufs Neue zu Besuchen an. In der aktuellen Ausstellung „ Denken über die Dinge – Kunst-Interventionen“ (12.2. - 8.11.2026) werden u.a. Arbeiten der Keramikerin Stephanie Borchardt und des Schreinermeisters Christoph Leuner gezeigt. Die beiden ortsansässigen Künstler experimentieren in ihren Objekten mit Form, Funktion und Materialität, Frau Borchardt nimmt darüber hinaus auch konkrete historische Formen und Handwerkstechniken auf. So korrespondierte dieser Besuch ganz besonders mit der konzeptionellen Idee des P-Seminars und war sehr dazu angetan, ihre eigenen Ideen für ein Objekt weiter zu schärfen.
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Am Freitag, den 27. März 2026, führte eine Exkursion des Leistungsfaches Kunst der Q13 ganztägig nach München. Im Lenbachhaus unternahmen die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Rundgang durch die Ausstellung „Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter“. Hier werden nicht allein die bekannten Klassiker dieser herausragenden Bewegung der europäischen Avantgarde des 20. Jh. gezeigt, sondern darüber hinaus die Bedeutung des Blauen Reiters als Teil eines transnationalen, epochen- und gattungsüberschreitenden Kunstschaffens beleuchtet und ein besonderes Augenmerk auf die Künstlerinnen der Gruppe gelegt. In der Ausstellung „Shifting the Silence – Gegenwartskunst im Lenbachhaus“ galt es dann vertiefter zu arbeiten. Hierzu sollten sie sich ein Objekt oder eine Installation auszusuchen und sich dieses direkt vor Ort bildnerisch erschließen. Dies sah denn letztendlich so aus, dass sich die Schülerinnen und Schüler direkt vor der jeweiligen Arbeit auf dem Boden sitzend in ihre Aufgabe vertieften.
Nach einer kulinarischen Mittagspause führte der Weg ins MUCA in der Altstadt. Das Museum of Urban and Contemporary Art öffnete 2016 als Deutschlands erstes Museum für Urban Art in einem ehemaligen Umspannwerk und seit 2019 in einem angrenzenden Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Beides sind an sich schon interessante Locations, darüber hinaus ist es erwähnenswert, dass in genanntem Bunker 2023/24 das berühmte Damien Hirst Werk „For the Love of God“ (2007) gezeigt wurde, ein mit 8601 echten Diamanten besetzter Platinabguss eines menschlichen Schädels. Die aktuelle Ausstellung im Haupthaus ist dem Portugiesen Alexandre Farto alias Vhils (*1987) und seinen eindrucksvollen Wandschnitzereien gewidmet. Im Untergeschoss des Hauptgebäudes werden unter dem Titel „Unveiling“ Highlights der ständigen Sammlung mit Werken herausragender Vertretern der Urban und Contemporary Art gezeigt, wie z.B. Banksy, Keith Haring, Shepard Fairey, Invader, Antony Micallef, Kusama oder Swoon. Besonders anziehend auf die Schülerinnen zeigte sich eine „Digital Graffiti Wall“ aus, an der sich alle an einer selbst „gesprayten“ Wandgestaltung ausprobierten.
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Zur Orientierung in einer zunehmend von „Bildern“1 geprägten Welt kommen außerschulischen Lernorten eine besondere Bedeutung zu. Demgemäß unternahm das Leistungsfach-Kunst der Q12 eine ganztägige Exkursion nach München in die Pinakothek der Moderne, die vier Museen aus den Bereichen Graphik, Kunst, Architektur sowie Design unter einem Dach vereint. Vorrangiges Ziel hierbei war die „Neue Sammlung – The Design Museum“, das mit über 120.000 Objekten als eines der größten und bedeutendsten Museen für angewandte Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts weltweit gilt.
Hier durften sich die Schülerinnen und Schüler zunächst selbstständig in den Bestandswerken orientieren und trafen auf zahlreiche alte „Bekannte“, Designklassiker aus dem Unterricht wie etwas den „Rot-blauen Stuhl“ von Gerrit Rietveld aus dem Jahr 1923 oder Marcel Breuers „Wassily Sessel“ von 1925. Anschließend war es die Aufgabe, sich mit einem selbstgewählten Werk intensiver auseinanderzusetzen und sich dieses auf ganz individuelle Weise (zeichnerisch, analytisch, erzählerisch, filmisch, etc.) zu erschließen. Dazu passte ideal die Ausstellung „Social Seating“ in der Rotunde, dem beeindruckenden Eingangsbereich der Pinakothek der Moderne.
Hierbei werden 15 originale Sitzobjekte aus den 1950ern bis heute nicht nur präsentiert, sondern auf ihnen können und sollen die Besucherinnen und Besucher ganz konkret Platz nehmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Sehr beeindruckend zeigte sich das X-D-E-P-O-T, ein Schauraum im Untergeschoss. Dort werden seit 2018 über 600 Objekte aus dem alltäglichen Leben, sortiert in einem Art Warenlagersystem nach Gemeinsamkeiten wie Form, Farbe, oder auch Themenkategorien, wie z.B. Gaming, etc., präsentiert. Hierdurch ergeben sich ganz neue Sichtweisen auf die Dinge des Lebens und man stellt fest: „Design hat unmittelbar mit uns und unserem Leben zu tun, sei es in der Gestaltung von Alltagsgegenständen, sei es in der Gestaltung von Arbeitsprozessen, aber auch von Denkprozessen. Der Mensch, die Gesellschaft, die Politik – sind ohne Gestaltung, ohne Design nicht denkbar.“ (Dr. Angelika Nollert, Direktorin der Neuen Sammlung) oder wie es eine Schülerin vor Ort treffend formulierte: „Da liegt ja eine Switch, eine genau wie bei uns zuhause!“
Nach dem Mittagessen führte der Weg der Schülerinnen und Schüler in den ersten Stock des Museums. Dort fesselte primär die Ausstellung „ECCENTRIC – Ästhetik der Freiheit“, die etwa 100 Werke von 50 internationalen Kunstschaffenden der letzten 100 Jahre zeigt. Das Konzept der Ausstellung beinhaltet zu zeigen, dass Exzentrik sehr viel mehr sei als Überspanntheit oder Dekadenz, vielmehr einen möglichen Blickwinkel von außerhalb einer festgelegten Mitte als einem Plädoyer für Freiheit und Toleranz, für Identität und Humanität darstelle. Nach dieser Ausstellung geriet der Rundgang durch den Bestand der Sammlung Moderne Kunst allerdings nur noch entsprechend verkürzt. Angesichts der Reichhaltigkeit des Angebots könnten sich die Schülerinnen und Schüler aber durchaus vorstellen, der Pinakothek der Moderne noch weitere Besuche abzustatten.
(1) „Bild“ als umfassender Begriff in der Bandbreite von zwei- und dreidimensionalen Werken bis hin zu prozesshaften Situationen.
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Die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfaches Kunst laden ein zu ihrer
Ausstellung „Der spezifische Ort - Bauen in den Bergen" in der Schulgalerie (Brunnenraum Werdenfels-Gymnasium).
Gezeigt wird die Umsetzung einer Projektarbeit im Themengebiet 12/2 „Gebauter Raum".
Dieser Ausstellung ist die rechte Seite des Ausstellungsraums gewidmet. Auf der linken Seite finden Sie Werkstücke aus verschiedenen Jahrgangsstufen und zu verschiedenen Themenbereichen.
Eine Besichtigung ist vom 21. - 31.7.2005 zu den Öffnungszeiten der Schule und im Rahmen der Theatertage möglich.
(www.werdenfels-gymnasium.de/index.php/service/oeffnungszeiten)
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Zum zweiten Mal in diesem Schuljahr öffnen sich die Pforten des Werdenfels-Gymnasiums für Kunstinteressierte!
Wir freuen uns, Sie alle in unserem Brunnenraum begrüßen zu dürfen! Beim Betreten durch den Haupteingang folgen Sie einfach den Schildern, geradeaus durch das Erdgeschoss, und biegen dann links ab. Den Weg in den Brunnenraum können Sie gar nicht verfehlen - große Köpfe weisen den Weg.
Zu sehen sind Werke von Schülerinnen und Schülern des Leistungsfaches Kunst sowie von zwei Glaskünstlerinnen. Entstanden sind sie sowohl im privaten wie im schulischen Umfeld.

