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Auch Theater braucht Assistenten!

2019 Theater2Das Werdenfels Gymnasium freut sich seit letztem Jahr über zwei Theaterassistenten. Laury Farny (damals Q11) und Max Jeschke (damals 9c) haben erfolgreich an der Ausbildung „Junior Assistent Theater“ teilgenommen. Die „Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Film an den bayerischen Schulen e.V.“ hatte in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Ausbildung in diesem Schuljahr erstmals angeboten. Laura und Max mussten sich mit ihren Bewerbungen gegen eine hohe Zahl an Mitbewerbern durchsetzen. Gemeinsam mit 40 weiteren Jugendlichen aus ganz Bayern wurden sie dann in drei dreitägigen Blockseminaren unter anderem in Szenenentwicklung, Rollenerarbeitung und Regie geschult. Die theoretische und praktische Prüfung am Ende meisterten beide mit Bravour und sind nun bereit, anstehende Theaterprojekte der Schule mit ihrem neu erworbenen Fachwissen tatkräftig zu unterstützen.

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Ski-Exkursion des Geologie-Kurses, Q 12

2019 Geo1Wir starteten am Dienstag Nachmittag am Alpspix zu unserer genialen Spezial-Geologie-Exkursion. Dort erklärte uns Herr Neumann das ehemalige Bergbaugelände und die dazugehörigen Knappenhäuser im Höllental. Die meist geförderten Bodenschätze waren damals Eisen, Zinn, Blei und Molybdän. Die Knappenhäuser heißen übrigens wegen der Knappen, also den Bergleuten, so, wie sie heißen. Die Hauptgesteinsform im Gebirge zwischen der Partenkirchner Dreitorspitze und der Zugspitze ist der stark verdichtete Wettersteinkalk. Durch die glaziale Erosion in den vergangenen Eiszeiten wurde er so bearbeitet und abgeräumt, wie er heute vorzufinden ist. In den Gipfelbereichen und Karen befanden sich übrigens um 1850 auch noch einige kleine Gletscher. Die vielen Rillen, Platten und Kamine im Fels, welche traumhaft zum Klettern sind, wurden durch die glaziale Erosion in Kombination mit der Verwitterung durch Kalklösung hervorgerufen.

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Geologie-Kurs im Salzbergwerk

2019 BGD5Im Sommer 2007 eröffnete in Berchtesgaden eines der weltweit innovativsten Erlebniszentren des Salzabbaus, dass wir am 17. September im Rahmen des Geologie-Kurses mit der Q12 des Werdenfels-Gymnasiums besuchten.
Als wir nach 3 Stunden Fahrt endlich angekommen waren, wurden wir mit dunkelblauen Overalls eingekleidet, um unsere Alltagskleidung nicht zu beschmutzen. Anschließend fuhren wir ca. 600 Meter durch einen dünnen und schmalen Tunnel direkt ins Innere des Salzbergwerkes. Die erste Station unserer Führung war ein großer Hohlraum mit technischer Ausstattung, wo uns Schülern und einer russischen Touristengruppe per Lasershow demonstriert wurde, wie der Vorgang beim Abbau von Salz abläuft. Nachdem unser Führer in seinem gewöhnungsbedürftigen Dialekt erneut erklärt hatte, wie der Vorgang vonstatten geht, durften wir die 36 Meter lange Bergmannsrutsche weiter in die Tiefe rutschen, wo unsere Führung weiterging. Der nächste Raum war eine für Kaiser Franz errichtete Salzkathedrale, wo eine 50kg schwere Lampe aus Halit (Salzstein) an der Decke hängt. Außerdem konnten wir verschiedenfarbige Salzkristalle (rot= Eisen; schwarz= Anhydrit; gelb= Magnesium) betrachten. Weiter ging es an Gedenkorte früherer Salzgewinnung und in Räume, in denen spezifische Werkzeuge und Bohrmaschinen, die für den Salzabbau von Nöten sind, zur Schau gestellt werden. Gegen Ende unserer einstündigen Führung durch den feuchten Berg gelangen wir, wieder durch eine Rutsche, zum 150 Meter tief gelegenen Spiegelsee. Mit einem Floß überquerten wir den mit Sole gefüllten Hohlraum, während Musik und Lichtkomposition unsere Augen und Ohren fesselten. Daraufhin konnten wir die Sole, also das 26,5%-salzhaltige Wasser, probieren (wer wollte).
Mit einem Schrägaufzug fuhren zu dem kleinen Zug zurück, der uns anschließend wieder ans Tageslicht brachte. Da wir zwei Gruppen waren, konnten wir nun in das Salzlabor gehen, während die andere Gruppe der Schülerakademie jetzt die Führung durch das Salzbergwerk bekam.
Im Salzlabor konnten wir jeweils zu dritt oder zu viert sechs verschiedene Versuche in Bezug auf das Salz machen. Bei einem der Versuche hatten wir zwei Bechergläser, eines gefüllt mit Eis, das andere gefüllt mit Wasser. Im Verlauf des Versuches sollten wir jeweils einen kleinen Löffel Salz in das Becherglas geben und unsere Beobachtungen notieren. Vor dem Hinzufügen des Salzes hatte das Wasser eine Temperatur von 21,5°C und das Eis eine Temperatur von 0,0°C. Nach dem Hinzufügen maßen wir beim Wasser einen Wert von 21,2°C. Der Wert des Eises war -6,0°C und fiel in kurzer Zeit sogar auf -14°C.
Das Salzlabor und die Schatzkammer machen den Besucher mit dem Wesen des Salzes, seiner Geschichte und seiner für den Menschen und das Leben unverzichtbaren Fülle von Funktionen vertraut. Darüber hinaus werden im Salzlabor Fragen zum gesamten Salz-Spektrum spielerisch und in einer Fülle von Sprachen beantwortet.
Nach gut drei Stunden Aufenthalt traten wir gutgelaunt wieder die Heimreise in das schöne Werdenfelser Land an.
Katharina Helm, Florian Imminger, Daniel Türpitz

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